Das Becken mit dem Kopf verbinden – wie unser Selbst lernt

Mit der Feldenkraismethode führen wir spezielle, kleine Bewegungen achtsam aus, die uns eine “fließende” Verbindung zwischen Kopf und Becken ermöglichen. Der Fokus liegt im Erspüren der Bewegung der Wirbelsäule und damit verbunden, der Bewegung von Kopf und Becken.
Das achtsame Bewegung führt dazu dass das Nervensystem Bewegungsmuster neu organisiert. Damit werden Verspannungen gelöst und die Bewegungskoordination verbessert. Aber warum ist das so?

Das Nervensystem (unser Selbst) lernt: Durch gezielte, oft ungewohnte Bewegungen lernt das Gehirn, effizientere Bewegungsmuster zu entwickeln und die Koordination zwischen Becken und Kopf zu verbessern

Wahrnehmung von Bewegung: Durch das Spüren, wie das Becken mit den Beinen die Wirbelsäule bewegt und so auch den Kopf beeinflusst, ermöglichen wir dem Nervensystem Neues zu erlernen.

Feldenkrais schafft durch diese sanften Übungen neue Wege für diese Verbindung zwischen Kopf und Becken. Die Unbeweglichkeit im Becken die oft zu Überlastung im Rücken und Nacken führt, lösen sich ohne unser Zutun von selbst. 

Die Feldenkraislektion “Die Beckenuhr” ist ein klassisches Beispiel für die effiziente Anwendung der Methode. 

Thomas Kausel
Thomas Kausel
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