Befreiung der „gefangenen“ Brustwirbelsäule – 1. Juni 2026

Wir machen die Lektion “Die Wirbelsäule zwischen die Schulterblätter sinken lassen”. In der Grundbewegung lassen wir die Brustwirbelsäule langsam nach unten absinken, sodass sich die Schulterblätter hinten annähern, ohne dass die Ellbogen nachgeben. Danach schieben wir die Wirbelsäule wieder nach oben heraus, wodurch die Schulterblätter weit auseinandergleiten.
Weitere Bewegungsvariation helfen uns in der Entkopplung von Schulterblatt und Brustkorb mit massiven Vorteile für den gesamten Oberkörper:

  1. Befreiung der „gefangenen“ Brustwirbelsäule – bei vielen meisten Menschen der steifste Teil des Rückens. Indem wir lernen, die Wirbelsäule aktiv zwischen den Schulterblättern absinken zu lassen, wird die knöcherne und muskuläre Rigidität in diesem Bereich gelöst.
  2. Entlastung von Nacken und Schultern – wenn die Schulterblätter nicht mehr flach und verklebt auf den Rippen festsitzen, sondern frei gleiten können, muss der Nacken viel weniger Haltearbeit leisten. Chronische Verspannungen im oberen Trapezmuskel (Nacken-Schulter-Bereich) lassen oft sofort nach der Lektion nach.
  3. Erweiterung des Atemvolumens Durch das mobilisieren des Brustkorbes berichten Schüler, dass sie plötzlich das Gefühl haben, „in den Rücken hinein“ atmen zu können.
  4. Verbesserung der Aufrichtung -statt militärisch die Brust rauszustrecken (was oft zu Rückenschmerzen führt), sinken die Schultern organisch nach hinten-unten, und der Kopf balanciert leichter auf einer dynamischen, statt starren, Wirbelsäule.
Thomas Kausel
Thomas Kausel
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